Die besten Zeitmanagement-Methoden für Dein Studium

von PlusPeter Nov 20, 2018

Vorlesungen besuchen, verschiedene Fächer belegen, Hausarbeiten, Klausuren, Vorbereitung, Nachbereitung. Das Studentenleben ist nicht einfach. Umso schwerer ist es, einen Überblick über all diese Dinge zu behalten. Das Zauberwort heißt hier Zeitmanagement. Methoden und Tipps gibt es wie Sand am Meer. Deswegen hier ein Überblick über die wichtigsten und effektivsten Zeitmanagement-Methoden, die auch bei uns gut funktionieren.

ABC-Methode

ABC Methode

Die ABC-Methode für Zeitmanagement ist simpler als gedacht. Du sortierst Deine Aufgaben nach Prio (A bedeutet hier hoch, B mittel und C niedrig) und bearbeitest sie immer im Verhältnis zu den anderen Aufgaben. Sie eignet sich besonders für die Momente, in denen Du vor lauter Bäumen den Wald nicht siehst. Wenn Du nicht genau sicher bist, ob am Freitagabend die Ersti-Party, das Statistik-Arbeitsblatt oder das Geburtstagsgeschenk Deiner Oma erledigt werden sollen, kann eine Priorisierung helfen. Kleiner Tipp: Unangenehme Sachen am besten sofort erledigen, das motiviert ungemein.

Pareto-Prinzip

Eine effektive Methode, die sich auch bei der Anfertigung von Hausarbeiten immer wieder bestätigt: das Pareto-Prinzip. Es besagt, dass mit 20% des Aufwands rund 80% der Aufgaben erledigt werden können. Was heißt das für unser Zeitmanagement? Schnelle Aufgaben, die aber am meisten Output generieren, sollten bevorzugt werden – der Rest kann warten. Ebenso gilt: Jegliche Aufgabe, die zwei Minuten nicht übersteigt, sollte sofort erledigt und nicht aufgeschoben werden. Das können die E-Mail an den Vermieter, aber auch ein kurzer Einkauf im Drogeriemarkt am Bahnhof sein.

Pomodoro

Du hast das Pareto-Prinzip durchleuchtet, bist aber bereits nach zwei Stunden völlig am Ende? Du hast nicht 20% der Arbeit, sondern nur 2% geschafft und morgen steht die Klausur an? Dann ist Pomodoro etwas für Dich: Die Technik besteht aus fünf simplen Schritten: Du formulierst die Aufgabe schriftlich und setzt einen Wecker auf 25 Minuten. Dann bearbeitest Du die Aufgabe, bis der Wecker klingelt. Anschließend machst Du eine kurze, fünfminütige Pause. Nach jeweils vier pomodori steht dann eine längere Pause von 15–20 Minuten an.

Fun-Fact: Erfunden wurde die Technik mit einer Küchenuhr in der Form einer Tomate (italienisch: pomodoro). Wenn Du schnell abgelenkt bist, kann diese Methode helfen. Die Zeit wird wie im Fluge vergehen. Wer keine Küchenuhr besitzt, kann auf Dutzende Apps zurückgreifen oder den Handywecker verwenden. In den Pausen können auch Powernaps von 10-20 Minuten abgehalten werden, um Energie für die nächste Tomatenernte zu tanken.

Eisenhower-Matrix

Die Unterscheidung in Wichtigkeit und Dringlichkeit haben wir uns von McKinsey und Co. abgeschaut. In der Consulting-Szene der letzte Schrei, kann dieses Vorgehen auch das Studentenleben vereinfachen. Kurz gesagt: Es sollen die wichtigsten Aufgaben zuerst erledigt und unwichtige Dinge aussortiert werden. Anhand der Kriterien Wichtigkeit (wichtig/nicht wichtig) und Dringlichkeit (dringend/nicht dringend) gibt es vier Kombinationsmöglichkeiten.

Die vier Aufgabentypen werden A-, B-, C- und D-Aufgaben genannt und auf vier Quadranten verteilt (Quadrant I, II, III und IV). Das ergibt dann eine Matrix, die nicht nur sehr strukturiert aussieht, sondern auch beim Planen hilft. Wichtig, aber dank PlusPeter nicht dringend, ist das Drucken deiner Skripte. Wir helfen Dir beim Zeitsparen und schicken Dir Dein Skript nach Hause, damit Du genug Zeit für die wichtigen Dinge hast.

Kanban

Kanban ist kein Getränk aus Berlin-Mitte und auch keine japanische Kampfsportart, sondern eine Planungsmethode, die man gerne in amerikanischen Netflix-Serien sieht. Dabei wird oftmals eine Flipchart-Folie zur Hand genommen: Das Thema oder Projekt wird in verschiedene Spalten geteilt (Planned, In Arbeit, Fertig) und anschließend nicht mehr zurückgeschoben. Für kontinuierliche Arbeiten über einen längeren Zeitraum wie Hausarbeiten oder Gruppenprojekte kann das Vorgehen Struktur und Ordnung schaffen.

To-Do-Liste

Für alle Tomaten-Hasser und Oldschool-Planer gibt es noch die gute alte To-Do-Liste. Ja, auch damit kann man Struktur schaffen. Und nein, man braucht dafür keine App. Ein Blatt Papier und ein Stift reichen aus, um den Überblick zu behalten. Mächtige Werkzeuge bieten hingegen Apps wie Things, Wunderlist oder Trello. Jeder kennt diesen einen Kommilitonen, der für alle Lebensbereiche ein Trello hat. Die klassische To-Do-Liste ist gut für Zeitmanagement-Anfänger. Wenn Du chaotisch bist und bisher noch keine Methode hast, kann sie Dir Orientierung bieten im täglichen To-Do-Wahnsinn.

Timeboxing

Timeboxing

Dabei kann man seine To-Do-Liste immer wieder erweitern und aufwerten. Ein bewährtes Mittel ist Timeboxing. Dabei wird für jede Aufgabe vorher eine Zeit festgelegt und nur in diesem Rahmen an der Aufgabe gearbeitet. Auch hier können Dir Apps helfen und einen schnellen Überblick ermöglichen, die Methode ist außerdem gut kombinierbar mit den anderen Techniken. Der Aspekt der Deadline sorgt dafür, dass Du motiviert an die Sache rangehst, um es pünktlich zu schaffen.  

Was könnte Dich jetzt noch vom Lernen abhalten?

Die größten Zeitdiebe sind zweifelsohne Smartphone, Fokusverlust und das Gefühl, bis zur Prüfung noch genug Zeit zu haben. Keine dieser Techniken ersetzt die Vorbereitung auf Deine Prüfungen. Verabrede Dich mit deinen Freunden zum Lernen oder finde Deinen morgendlichen Rhythmus. Du kannst beispielsweise früher aufstehen und zwei pomodori ernten. Bekämpfe Deine Müdigkeit, minimiere Deine Ablenkungen und plane Deine Pausen gezielt.

Wir bei PlusPeter haben morgens zum Beispiel eine Konzentrationsphase, in der keine Meetings stattfinden. Außerdem haben wir eine geteilte To-Do-Liste mit Deadlines, um den Überblick zu behalten. So kannst Du die Kontrolle über deine Zeit erringen und hast abends noch Zeit für amerikanische Netflix-Serien.

Das Wichtigste ist immer der Anfang: Zwing Dich, loszulegen, denn ist der Anfang erst einmal gemacht, kommst Du ganz allein in Schwung. Auch wenn die Klausur erst in zwei Monaten ansteht.

zurück Zum Blog