10 Tipps, mit denen Du die Klausurenphase überlebst

von PlusPeter Feb 18, 2019
Egal, ob die letzten Klausuren noch vor Dir liegen, oder Du den Prüfungsmarathon schon überstanden hast: Hier kommen unsere Alltime Favourites, damit Du nicht vollkommen durchdrehst – und im Idealfall noch Klausuren bestehst.

Vor der Klausurenphase ist nach dem Nervenzusammenbruch?

Fast drei Million Studierende sind im laufenden Semester an deutschen Hochschulen eingeschrieben; ein absoluter Rekord.
Und: Nie haben Studierende mehr Prüfungen bestanden.

Das sind gute Nachrichten – theoretisch. Denn wer gerade selbst mitten im Prüfungswahnsinn steckt, dem ist es herzlich egal, wer wie wann was besteht.
Damit Du dem Klausurenstress möglichst unversehrt entkommst, haben wir zehn Tipps, mit denen Du dein Stresslevel niedrig hältst.

10 Tricks, mit denen Du dem Klausurenstress so unversehrt wie möglich entkommst

1. Ein Plan muss her

Es gibt wenige Dinge, die besser sind, als etwas auf einer To Do-Liste abzuhaken: Ein Häkchen zu setzen oder etwas durchzustreichen, gibt einem das Gefühl, ein funktionierender Erwachsener zu sein und motiviert ungemein. Deswegen, aber auch, um den Überblick in der Klausurenphase zu behalten, ist es sinnvoll, zu Beginn der Weeks from hell, einen Lernplan zu erstellen, in dem man alles, was man lernen möchte, aufschreibt, visualisiert und – hoffentlich – schnell abhakt.

2. Block Dich!

Der Punkt ist fast schmerzhafter als Prüfungen an sich. Aber Fakt ist: Wir schauen in etwa 100 Mal am Tag aufs Handy – und erwischen uns Stunden später dabei, wie wir 72 Wochen tief im Instagramfeed von Bekannten von Freunden von Freunden ein Bild geliked haben. Gerade, wenn das Ziel ist, auf den letzten Drücker doch noch eine Klausur zu bestehen, muss alles, was nicht klausurrelevant ist, erstmal zurückstecken. Sorry, not sorry.

Wenn Du nicht die Willpower hast, um Dir und Deinem Social Media-Konsum einen Riegel vorzuschieben, kannst Du mit verschiedenen Anbietern Seiten wie Facebook oder Instagram für einen bestimmten Zeitraum blockieren; danach hast Du wieder Du 30 Minuten Zeit, um Dich im World Wide Web auszutoben.

3. Pausen machen

Apropos Austoben: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man sich Inhalte besser merkt, wenn man dem Gehirn Pausen gönnt. Was Du in der Pause machst, ist egal, aber wichtig ist, dass Du Deine Pausenzeiten einhältst: Wenn Du also zufälligerweise in der Prüfungsphase das Bedürfnis hast, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um die WG-Küche zu putzen, nur zu. Wie Du Dir die Zeit einteilst? Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze, aber eine der beliebtesten und bekanntesten ist die Pomodoro-Methode. Wie die funktioniert? Zeigen wir Dir hier.

4. Zusammen ist man weniger allein

Die Prüfungszeit kann verdammt einsam sein. Zwischen Bib, Büchern und Baldriantropfen bleibt nicht viel Zeit, um unter Menschen zu kommen. Um nicht komplett zum modernen Kaspar Hauser zu mutieren, können kleine Lerngruppen (zwei bis vier Leute) eine gute Idee sein: Ihr motiviert Euch gegenseitig, könnt darauf achten, dass Ihr auch mal an die frische Luft geht und habt eine Form von sozialer Kontrolle, um am Ball zu bleiben.

5. Freizeit und Lernort trennen

Du hast Dir endlich Zeit für ein Nickerchen eingeräumt aber der Skriptstapel am anderen Ende des Zimmers lässt Dich nicht zur Ruhe kommen? Dann ist es höchste Zeit, Dein Privatleben von der Prüfungsversion Deiner Selbst zu trennen und Dir einen anderen Ort zum Lernen zu suchen als Deine eigenen vier Wände. Also: Ab in die Bib, ins Café oder, wenn es mal wieder wärmer wird (Rumour has it, dass auch der Berliner Winter mal enden wird) ab an den See.

6. Schlafen

Prüfungsphase ist, wenn die Bib aussieht wie die Pool-Area in einem All-Inclusive-Urlaubs-Ressort: Alle Plätze voll oder schon reserviert. Auch, wenn für manche die Bib die perfekte ablenkungsfreie Zone ist: Du solltest es lieber lassen, Dir dort die Nacht um die Ohren zu schlagen. Abgesehen davon, dass Du deine Prüfung nicht verschlafen willst, ist es auch wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn bei Schlafmangel Informationen schlechter speichert und sie schlechter abruft.

7. Sich nicht die ganze Zeit mit anderen vergleichen

Ich bin seit heute morgen um acht in der Bib, ich bin schon bei Kapitel zehn, waaas, hast Du das etwa nicht gelernt?

In jedem Studiengang gibt es einen solchen Kandidaten – und wenn nicht, dann bist Du es wahrscheinlich selbst. Klar, manchmal spornt es an, wenn man mitbekommt, dass man gut in der Zeit liegt. Aber ist das nicht der Fall, führt das eher zu Stress. Wenn Dir also wieder jemand Goldsternchen für seine Bib-Performance einfordert, hilft nur eins: Ignorieren und weitermachen.


Du hast Stress und der Gedanke daran stresst Dich noch viel mehr? Schau mal hier vorbei, was Stress eigentlich ist und wie Du Dich dagegen wappnest.


8. Zählt Pizza als Gemüse?

Auch wenn Dir nach einem Lernmarathon eher nach Fettig und Frittiert ist – ab und an mal Vitamine zu Dir zu nehmen, hilft Dir, fit zu bleiben und nicht unter Bücherstapeln zusammenklappen. Wenn Du es dann auch noch schaffst, Dich manchmal zu bewegen, bist Du schon auf dem besten Weg zu Deiner persönlichen Bestleistungen.

9. Karma sammeln

Zum Schluss noch ein absoluter Gamechanger: Tausch Dich während des Semesters schon mit Kommilitonen aus den höheren Semestern aus. Sie können mit Dir nämlich Ihre Mitschriebe oder Alt-Klausuren teilen, die in der Regel schon ganz gut auf das vorbereiten, was noch ansteht.

Hier gilt: Nicht nur nehmen, sondern auch geben: Fass Deine eigenen Lernunterlagen / Alt-Klausuren / alles, was Dir geholfen hat, zu bestehen, zusammen – und teile es mit den nachfolgenden Semestern.

10. Belohn Dich selbst!

Du hast es geschafft. Du bist geschafft. Du bist mit den Klausuren fertig.
Erst einmal: Belohn Dich. Dann tief durchatmen. Und dann weitermachen.

Denn die nächste Klausurenphase kommt bestimmt – und beim nächsten Mal wird bestimmt alles anders. Bestimmt.


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Bild via Stocksnap
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