Ohne Internetpräsenz haben heute nur noch die wenigsten Unternehmen eine Chance, die hart umkämpften Zielgruppen zu erreichen. Der Großteil der deutschen Bevölkerung surft täglich im Netz. Klar, dass dadurch Online-Werbung immer wichtiger geworden ist. Doch auch Offline-Werbung hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Lies jetzt, warum das so ist und wie Du mit deinem Unternehmen davon profitieren kannst.

Offline-Werbung: Mehr als Anzeigen und Flyer

Wer an Offline-Werbung denkt, denkt zuerst an Printwerbung: Werbeanzeigen in Zeitschriften und Zeitungen, Flyer, Plakate und andere Drucksachen. Das ist richtig, wenngleich die Aufzählung damit längst nicht vollständig ist. Je nach Budget und Zielgruppe sollten Unternehmen auch klassische Formate wie TV-, Kino- und Radiospots nicht außer Acht lassen. Zusätzlich sind Kataloge und Broschüren beliebte Werbemittel.

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Die Präsenz auf Messen ist ebenfalls ein sehr wichtiges Werbeformat. Für das Hochschulmarketing sind etwa Jobbörsen an Unis und Karrieremessen für Absolventen die erste Wahl. Schließlich lässt sich mit einem kreativ gestalteten Messestand ein positives Brand Image erzeugen, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Im direkten Kontakt haben Unternehmen die Möglichkeit, mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen, Geschäftsbeziehungen anzubahnen oder qualifizierte Nachwuchskräfte auf sich aufmerksam zu machen.

Vor- und Nachteile von Offline-Werbung

Klar ist jedoch auch, dass Offline-Werbung nicht für jedes Unternehmen, jedes Marketingziel und jede Zielgruppe gleichermaßen geeignet ist. Es gilt, jeweils die Vorteile gegen die Nachteile abzuwägen. Hier sind die wichtigsten im Überblick:

Vorteile

  • Sinnliche Wahrnehmbarkeit, dadurch intensivere Auseinandersetzung mit der Werbebotschaft
  • Höhere Wertigkeit, größere Seriosität, z.B. Anzeigen in anerkannten Zeitungen und Magazinen
  • Größere Reichweite, z.B. TV-Spots zur Primetime
  • Durch Leseaffinität insbesondere bei Studenten gute Erreichbarkeit mit Printwerbung

Nachteile

  • Erfolgsmessung schwierig
  • Relativ hohe Kosten im Vergleich zu Online-Werbung
  • Vergleichsweise hohe Streuverluste
  • Unflexibler, da z. B. nach dem Druck keine Änderungen mehr möglich sind

Zielgruppen erreichen, Streuverluste minimieren

Bei der Frage, ob Online- oder Offline-Werbung sinnvoller ist, gilt wie so oft: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Wer eine Marketingkampagne plant, setzt im Idealfall auf eine Mischung aus beiden Varianten (Cross-Media-Kampagne). Welcher der passende ist, hängt nicht zuletzt vom Produkt ab. Eine Luxus-Armbanduhr ausschließlich per Werbebanner auf einer Internetseite zu bewerben, dürfte kaum Erfolg bringen. Umgekehrt benötigt ein Online-Versandhändler nicht unbedingt eine Hochglanz-Anzeige in einem angesehenen Printmedium. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und das Geheimnis erfolgreicher Werbung liegt eben genau darin, Erwartungen zu brechen und für Überraschungsmomente zu sorgen.

Dennoch lässt sich als wichtiges Prinzip festhalten: Insbesondere bei Offline-Werbung musst Du deine Zielgruppe möglichst genau kennen, um die oben angesprochenen Streuverluste so gering wie möglich zu halten. Mit durchdachter Printwerbung lässt sich dieses Ziel erreichen. Erfahre jetzt, wie dies zum Beispiel im Hochschulmarketing funktioniert.

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Über den Autor
Das Herz und die Seele im täglichen Geschäft ist Tom. Durch zahlreiche Projekte zum Thema Recruiting und Employer Branding, kann ihm keiner etwas vormachen. Würde es eine Superhelden Figur zu diesem Thema geben, dann wäre er bestens als Gesicht einer Cornflakes Packung geeignet.