Wenn es bei dem Wort Generation Y nicht gleich klick macht: Sie werden auch Millennials genannt. Dabei handelt es sich um die Jahrgänge von 1980 bis 1995. Somit ist diese Generation die erste, die mit dem Internet aufgewachsen ist und wird daher auch als Digital Natives bezeichnet.

Sie werden als sinnsuchende und hinterfragende Generation bezeichnet. Im Englischen steht das Y für why, auf Deutsch also warum. Diese Tatsache beschreibt diese Generation sehr gut. Dinge die Vorgänger-Generationen noch als normal empfanden, werden von den Ypsilonern hinterfragt und analysiert.

Es fällt dieser Generation häufig schwer, Entscheidungen zu treffen und sie lassen sich die Optionen gerne offen. Das zeigt sich bei Jobangeboten, Zukunftsplänen oder auch im Privatleben. Denn was hält heute noch für immer? Am besten gar nicht erst darauf verlassen.

Mit einem Swipe geht’s zum potenziellen Lebenspartner, dem nächsten Film oder ins Leben des Anderen. Alles spielt sich online ab oder wird zumindest dort kommuniziert. Die Technikaffinität und Besessenheit kann man dieser Generation nicht übel nehmen, immerhin sind sie damit groß geworden. Als der Trend der sozialen Netzwerke aufkam, waren Millennials entweder Teenager oder in ihren Zwanzigern.

 

Willkommen im virtuellen Leben eines Ypsiloners

Durch das Aufkommen sozialer Medien hat sich auch das Verhalten dieser Generation verändert. Sie neigen dazu, sich mit Anderen zu vergleichen. Sie wünschen sich Anerkennung und erhalten diese in den sozialen Medien in Form von Herzchen, Likes oder Kommentaren.

In Sachen Mediennutzung sind zwischen der Ypsiloner und der nachfolgenden Generation, der Generation Z, bereits Unterschiede bemerkbar. Während die Generation Y noch auf Facebook als meistgenutztes Netzwerk setzt, stehen bei der Nachgänger Generation Z: Instagram und Snapchat hoch im Kurs.

Traditionelle Medien werden weiterhin benutzt, wobei der Trend Richtung Digital geht. Ypsiloner switchen gerne zwischen ihren verschiedenen Geräten, wie dem Smartphone, Tablet oder Laptop hin und her. Und genau dieses Verhalten wird aus Marketingsicht zur Herausforderung: Schließlich müssen Webseiten auf alle Geräte angepasst sein. Das trifft auch auf traditionelle Werbeanzeigen zu, die am liebsten im Kino, auf Außenflächen oder in Zeitschriften betrachtet werden. Sonst läuft alles immer digitaler ab: Pro Tag verbringen die Ypsiloner mindestens eine Stunde vorm TV und Desktop. Nicht zu vergessen ist das Smartphone, das rund 60% dieser Generation mehr als eine Stunde pro Tag nutzt. Dabei verschicken sie durchschnittlich 50 Text-Nachrichten innerhalb von 24 Stunden.
Die Generation Y hat neben dem Switch zum Internet auch den Umschwung auf die mobile Kommunikation mitgemacht. Insgesamt zeichnet sie ein medienaffiner Lebensstil aus. Jedoch hat diese Generation durch eigene Erfahrung gelernt, ihre Privatsphäre zu schützen.
Soziale Medien werden auch bei der Jobsuche genutzt, bei der rund 3,3 Millionen Studenten soziale Netzwerke zur Jobsuche nutzen – und das nicht nur auf professionellen Netzwerken wie Linkedin und Co., sondern auch über Facebook oder Twitter.

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Sicherheit im Job – aber trotzdem immer schön flexibel bleiben

Diese Generation hat bestimmte Erwartungen an einen neuen Job: Schließlich wissen sie, dass sie auf dem Arbeitsmarkt einer attraktiven Gruppe angehören: Denn bereits ab 2020 wird diese Generation rund 50% der Arbeitnehmer weltweit ausmachen. Die Rekrutierung der Ypsiloner ist daher bereits jetzt von größter Bedeutung für Unternehmen.

Was die Generation Y von einem Arbeitgeber erwartet? Flexible Arbeitszeiten, obendrauf Option auf Home Office sowie unentgeltliche Benefits. Wenn bestimmte Erwartungen nicht erfüllt werden, zögern sie nicht, sich anderweitig nach einem neuen Job umzuschauen. Kurz gesagt: Für die Generation Y ist die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sehr wichtig – und hat sogar oft eine größere Bedeutung als finanzielle Aspekte.

Glücklich zu sein, steht bei Ypsilonern ganz oben auf der Liste – und zwar sowohl im Job als auch privat: Sie wünschen sich eine Work-Life Balance, bei der Feierabend und Freizeit vor Überstunden und steiler Karriere stehen. Diese Generation gilt als kommunikativ und Harmoniebedürftig. Dabei arbeiten sie gerne im Team und mit Kollegen auf der gleichen Wellenlänge. Sie haben kein Problem mit flexiblen Arbeitsverhältnissen, Teilzeitmodellen oder leistungsorientierter Bezahlung.

Reisen und Freizeitgestaltung sind dieser Generation sehr wichtig. Rund 50% äußern als Wunsch, einmal eine Weltreise zu machen. Dabei kommen Optionen wie Sabbatical ins Spiel, bei denen man seinen Job behält – obwohl man sich zehntausende Kilometer entfernt in der Sonne pausiert.

Kurz gefasst: Diese Generation ist mobil, sozial und digital. Das Smartphone ist immer dabei und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Neben dem virtuellen Auftritt ist ihnen auch ein intaktes Sozialleben im Real Life sehr wichtig. Dazu zählen Freunde und Familie, aber auch das Klima unter Kollegen. Im beruflichen Leben wird eine gesunde Work-Life Balance gewünscht, bei denen berufliche Auszeiten denkbar sind. Ypsiloner haben viele Erwartungen, die Unternehmen unbedingt erfüllt sollten.

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Über den Autor
Jacqueline ist unsere Content Fee aus dem Customer Success Team und weit mehr als nur eine Leihgabe. Als Sommertype sieht sie nicht nur sommerlich aus, sondern hat ein auch ebenso sonniges Gemüt.